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Art.-Nr.: 536931, Das helle Gesicht, Welskopf-Henrich

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Preis: 19.90 €, Bestand: 7, Best.-Nr.: 37387765

Welskopf-Henrich, Liselotte: Das Blut des Adlers. Band 5 der Pentalogie 'Das Blut des Adlers'. Ein Aufstand ist im Gange, der die Reservation für kurze Zeit ins Zentrum der Weltöffentlichkeit rückt die Besetzung von Wounded Knee 1973. Im Mittelpunkt des turbulenten Geschehens stehen Hanska, Wahlsohn des Inya-he-yukan, und ein Indianermädchen aus Chicago, das Helle Gesicht. Sie haben einen tödlichen Feind: 'Killer-Chief' Richard Wilson. - Auf der Reservation herrschen bürgerkriegsähnliche Verhältnisse. Der gewählte Häuptling des Stammes entpuppt sich als 'Killer-Chief', der die eigenen Interessen und die der Indianerbehörde rücksichtslos durchsetzt; wer sich gegen ihn stellt, läuft Gefahr, ermordet zu werden. Doch der Widerstand lässt sich auch mit Blut nicht ersticken. Es kommt zum offenen Aufstand. Inmitten des Geschehens steht ein Indianermädchen, das in den Slums von Chicago aufwuchs und mit ihrem Bruder Ray auf die Reservation gekommen ist: Ite-ska-wih, Helles Gesicht. Der abschließende Band der Pentalogie 'Das Blut des Adlers' ist eine authentische Darstellung des Aufstands von Wounded Knee im Jahr 1973 und seiner Folgen. - Liselotte Welskopf-Henrich (1901-1979) war Schriftstellerin und Wissenschaftlerin. In den Jahren der Naziherrschaft war sie am antifaschistischen Widerstandskampf beteiligt. Ihre Erfahrungen aus der Weimarer Republik und dem 'tausendjährigen Reich' verarbeitete sie in ihren Romanen 'Zwei Freunde' und 'Jan und Jutta'. 1951 erschien die Urfassung ihres Indianerromans 'Die Söhne der Großen Bärin', den sie später zu einem sechsteiligen Werk erweiterte. 1966 erschien 'Nacht über der Prärie', der weltweit erste Gesellschaftsroman über Reservationsindianer im 20. Jahrhundert, der wesentlich auf in den USA und in Kanada gewonnenen Erfahrungen und Eindrücken der Autorin beruht. In den folgenden Jahren, bis zu ihrem Tod, entwickelte sie diese Thematik in vier weiteren Bänden weiter. Darüber hinaus war sie seit 1960 Professorin für Alte Geschichte an der Berliner Humboldt-Universität und seit 1962 Mitglied der Deutschen Akademie der Wissenschaften zu Berlin. Sowohl als Wissenschaftlerin als auch als Schriftstellerin fand sie internationale Anerkennung. Die Stammesgruppe der Oglala verlieh ihr für ihre tatkräftige Unterstützung des Freiheitskampfes der nordamerikanischen Indianer den Ehren-Stammesnamen Lakota-Tashina, 'Schutzdecke der Lakota'.


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